Ich erinnere mich dunkel, dass ich das erste mal reiten durfte auf einem Pony, das Peggy hieß. Ein weißbraun geschecktes Pony. Damals wurde auf der Weide zwischen Brunnenhaus und Turnhalle geritten. Ein Pferd namens Jenny gab es seinerzeit auch noch.
Wer seinerzeit das Pferd am Halfter führte, kann ich nicht mehr erinnern. Ich selbst war noch sehr klein, also muss es mitte / ende der 70er gewesen sein.
Auf den Erntefesten gab es immer eine Station, wo man ebenfalls reiten konnte. Dort wurden die Tiere von Kindern geführt, die im Heim lebten.
Irgendwann wurde dann die Reithalle gebaut. An die Abfolge der einzelnen Reitlehrer kann ich mich nur zum Teil erinnern. Zunächst war Frido G. dort zuständig, später kam eine Frau G., dann ein Reitlehrer, schlank mit Vollbart und später eine Siggi.
Inwieweit war die Möglichkeit des Reitens und der Umgang mit Pferden für die Kinder wichtig? Hat der eine oder der andere dazu Erinnerungen, die er hier beitragen kann?
Für uns Mitarbeiterkinder war es immer ein Erlebnis, später in der Reithalle mal an der Longe oder auch frei reiten zu dürfen. Als wir dann größer waren, zu der Zeit der besagten Siggi, konnten wir auch häufiger ausreiten. Ich erinnere mich da noch an ein Pferd namens Jolly-Jumper, der mich als Reiter zur Verzweiflung brachte...was aber eher an meiner eigenen Unfähigkeit lag. Das war jedoch schon mitte / ende der 80er...