Wie jeden Samstagvormittag, war ich auch heute bei herrlichstem Sonnenschein in Richtung Innemnstadt gebummelt. Klar, ich wollte auch zum Markt gehen. Aber zuvor machte ich einen kleinen Shopping - Bummel. Kaputte Strümpfe, abgeschlissene kaputtgeliebte Flanellherbstblusen trieben mich in die Geschäfte. Mit mäßigem Erfolg. Die schönste und preisgünstigste Bluse erhielt ich bei C & A.
Auf dem Rückweg war in der abgesperrten Hasestr. bereits lebhaftes Treiben. Herbstliche Stände, Musikbühnen... irgendwo wurde fleißig gespielt. Am Ende des Ganzen (in meine Richtung) plötzlich eine riesige aufgestellte DDR - Flagge. Was sollte das? Ich wurde an meine Flohmarkteindrücke aus Berlin im Juli erinnert, wo DDR - Trödel an begierige Neubesitzer verkloppt wurde. Neben der Flagge standen sauber geputzt Motorradoldtimer mit und ohne Copilotensitz. Nun wusste ich, was das altertümlich wirkende Motorrad, das ich auf meinem Hinweg in die abgesperrte Straße fahren sah, hier sollte. Ein folienverpacktes Informationsbeiblatt an jedem Vehikel gab des Rätsels Lösung: Die alten Fahrzeuge hatten eines gemeinsam. In der DDR wurde damals ein zukunftsträchtiger Motor entwickelt, die entsprechende, damals bereits bekannte Firma stellt auch heute noch moderne Motorräder mit diesem Motor her. Schade, dass ich keinen Fotoapperrat dabei hatte, denn die Oldtimer, hätte ich Euch gerne gezeigt...
Liebe Grüße, Uli