Den kalendarischen Winter haben wir zwar hinter uns aber der sogenannte Frühling ist eher ein verspäteter Winter mit ungewöhnlicher Kälte und teilweise viel Schnee. Die Sonne lässt sich zwar vielerorts sehen, aber ihre Kraft reicht selbst tagsüber kaum aus die Kälte zu verdrängen.
Gemessen an dem was sich diesbezüglich z.B.in Russland, Rumänien oder in einigen Regionen von England abspielt geht es uns aber noch relativ gut. Wir kommen überall hin, haben warme Wohnungen, den Supermarkt in der Nähe usw. so dass es einigermaßen erträglich bleibt.
Wenn man aber bedenkt welche Auswirkungen derartige Abweichungen vom gewohnten Jahresrhythmus für die Menschen in früheren Zeiten hatten, dann können wir doch recht froh sein in unserer Zeit leben zu dürfen.
Ein Amateurhistoriker hat 1737 in einer Chronik das Leben und gewöhnliche wie ungewöhnliche Vorkommnisse in Herwigsdorf bei Zittau beschrieben. Unter anderem hat er ungewöhnliche Wettersituationen von ca. 1680 bis 1736 aufgezeigt.
Neben den Beschreibungen über extrem kalte Winter, extrem warme Winter hat er im XII. Kapitel seiner Niederschrift über extrem ungewöhnliche Kälte, Frost und Schnee außerhalb der Winterzeit - " von ungewöhnlicher Kälte, Frost und Schnee ausser Winter " - in den verschieden Jahren geschrieben.
Wegen der momentanen Wettersituation bei uns, kann es vielleicht nicht schaden einen Blick in die Vergangenheit zu richten, denn in jener Zeit konnten derartige Wetterkapriolen enorme Auswirkungen, bis hin zu Hungersnöten, haben.
Wenn es funktioniert, müssten die drei betreffenden Seiten unten lesbar sein.
Gruß - Max