Beiträge von Seemann im Thema „Natur: Pflanzen, Bäume, Garten… (Small-Talk)“

    Ihr Lieben.


    Gestern Abend nach dem ich auf Brigittes Frage geantwottet hatte, habe ich hoch meinen Einkauf aus Süderbrarup weggeräumt. Dabei ist mir das Veredeln von Obstgehölzen eingefallen. Das Propfen bzw. Aufpropfen. Das bedeutet, dass auf einen Wildtrieb die eigentliche Sorte aufgepropft, aufgesetzt wird. Aus den Samen der Früchte werden sogenannte Stecklinge gezogen ( Wildtrieb ), auf denen an der Verdelungsstelle die Sorte aufgesetzt ( aufgepflanzt ) ist, die später von diesem Busch, Baum oder Strauch geerntet werden kann – Äpfel z. B. Cox Orange, Granny Smith, Elster, Celler Dickstiel usw., dies könnte ebenfalls auf die Jöhannisbeere zutreffen und habe nachfolgend unter PS noch zweimal kurz diesen Hinweis gegeben – noch einmal unter – Propfen – zu suchen. Nach meinem Einkauf bin ich so fertig gewesen, das ich eigentlich etwas schlafen wollte bzw, musste und mich zunächst auf das Bett gelegt habe. Zwar die Schuhe noch abgestreift, mehr konnte ich wirklich nicht mehr. Nach dem ich mich etwas erholt hatte, viel mir ein, dass ich wohl ein oder zwei Tage nicht mehr unsere Seite aufgesucht habe. So bin ich auf Brigittes Artikel gestoßen und hatte spontan geantwortet, aber meine beiden Hinweise unter P. S. nicht abgeschickt.


    Euer Seemann, das Nesthäkchen

    Liebe Brigitte,

    Spontan geantwortet - eine " Goldene Johiannisbeere kenne ich nicht. Doch eine " Helle Johannisbeere, diese ist " Gelblich " - in sofern sind mir drei Sorten bekannt, die Rote, Schwarze und Weiße Johannisbeere. Durch Nach-züchtungen kann es durchaus vorkommen, dass durch eine weitere Veredelung - ( Verbesserung der Frucht Geschmack. Fruchtgröße, Ertragssteigerung oder Farbe ), eine Sortenreinheit nicht gegeben ist und eine ein-gekreutzte ( Wildart ) Sorte wieder durchschlägt. Dies wundert mich nicht, weil ich als Kind, bei meiner Tante in Höfer einen Baum gesehen habe, auf dem Äpfel und Birnen reiften. Eine weitere Besonderheit war, dass von Zeit zu Zeit Wildaustriebe immer wieder entfernt werden mussten. Auch ist bei uns im Raum Celle eine Beere entdeckt worden, eine natürliche Kreuzung von Blau- und Kronsbeere. Ich persönlich würde den Zweig am Strauch zunächst belassen und abwarten. Abschneiden und entfernen kannst Du ihn doch immer noch. Obwohl die Blütenform doch etwas anders ausschaut, bis dahin werden wir bestimmt Gewissheit haben ob die Fruchtstände essbar sind. Es sei denn Du hast die Früchte schon eingeplant. Das größte Unglück wäre allerdings, daraufhin einen neuen Strauch pflanzen zu müssen, weil die Wildform inzwischen Oberwasser bekommen und gewonnen hat. Übrigens, heute habe ich in Süderbrarup kleinwüchsige Osterglöcken gesehen mit " Zwei, Drei und Vier Büten an einem Blütenstab und in Gelb.

    Seemann - das Nesthäkchen

    Nö, nö liebe Tweety,


    ich habe im Konjunktiv geschrieben und beziehe mich auf Deine beiden Aufnahmen - siehe doch Artikel 834 und 836

    Das Bild - 839 - hast Du mir vorenthalten - Lese doch bitte meinen Artikel 838 in Ruhe und ohne Hintergedanken durch.

    Seemann - das Nesthäkchen

    Hallöchen liebe Tweety und liebe Brigitte.


    Vielen Dank für Deinen Hinweis auf das Scharbockskraut, an das ich Anfangs ebenfalls gedacht habe. Doch ich wollte auf Nummer sicher gehen. Denn die Bestimmung und Zuordnung einer Pflanze nur auf Grund eines Fotos und ohne Blüte, ausschließlich durch das Blattwerk, ist äußerst schwierig. Da wirst Du mir bestimmt beipflichten. Siehe Tweetys jetzige erste Aufnahme – rechts der Fliegenpilz – es sich auch um den Waldmeister handeln könnte. Ein sehr wichtiges und gutes Bestimmungs- merkmal ist und bleibt nun einmal die Blüte einer Pflanze. Erst recht, wenn die Möglichkeit fehlt, ein Blatt anfassen zu können, um festzustellen ob die Unterseite z. B. „ glatt, beharrt usw. „ ist. Ebenfalls das Zerreiben eines Blattes gehört dazu, mit anschließender Geruchsprobe – siehe Maiglöckchen – Bärlauch – Knoblauchgeruch - um Verwechselungen auszuschließen. Eine Lupe hatte ich zu Hilfe genommen, um ein einzelnes Blatt in Augenschein nehmen zu können – zweite Aufnahme. Erst daraufhin habe ich dies etwas „ herzförmige bzw. pfeilförmige „ Blatt erkannt und zunächst an das Pfeilkraut bzw. - Mumel ( Teichrose) gedacht, die allerdings reine Wasserpflanzen sind. Das Alpenveilchen kam ohnehin nicht in Frage.

    So wie Du es schon angemerkt hast, ist das Scharbockskraut nicht ganz leicht zu händeln. Dies gillt ebenfallls unter anderen für den Giersch, doch diese Pflanze kannst Du für eine feine Suppe verwenden. Bei Interesse kann ich Euch beiden, nein allen Kids, das Rezept zur Verfügung stellen. Guten Appetit. In diesem Sinn –


    Euer Seemann das Nesthäkchen

    Liebe Tweety.


    Deine Aufnahme reicht für mich nicht aus, wie ich vermute, ob es sich bei Dir tatsächlich um Buschwindröschen handeln könnte. Den Winterling kannte ich bisher nicht, gehört schon und bestimmt auch gesehen, aber nicht zur Kentnis genommen, da es auch ein gelbes Bundwindröschen gibt. Ausschlaggebend ist das Blatt der Winterlige ( Brigittes Aufnahme ) gewesen, weshalb ich den Winterling als Buschwindrüschen angesehen habe. Deshalb habe ich Wikipedia zu Hilfe genommmen, da angesichts meiner Scheidung, eine Vielzahl von Büchern abhanden gekommen sind.

    Beide Blumen sind sehr nahe Verwandte und zählen zu den Hahnenfußgewächsen. Während beide Pflanzen als Frühblüher ( ebenfalls Weiden ) vor und zu Beginn des Frühlings ihre Blütenknospen bilden und entfalten, sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln usw.. Das Buschwindrüschen ist als Halbschattenhewächs deshalb in Lauwäldern anzutreffen, bevor die Bäume ihr Kronendach entwickeln. Inwieweit dies auf den Winterling zutrifft kann ich nicht beantworten, wahrscheinlich verträgt es eine höhere Sonneneinstrahlung. Jede Planze benötigt einen Standort der ihm gerecht wird. Je bessser diese Voraussetzungen erfüllt werden, um so intensiver, schöner und prächtiger entwickelt sich die Pflanze, Alerdings wenn alles passt ( PH – Wert, Wasserdurchlässigkeit, sandiger Boden – gleich Geest - Lehmböden – gleich Börde ) das Ergebnis, siehe Brigitte.

    Wenn es sich tatsächlich um Buschwindröschen bei Dir handeln sollte, würde ich den Versuch unternehmen und einfach einmal abschatten. Nun lach nicht, mit einer Art von „ Regenschirm „. Nicht zuviel und aber auch nicht zu wenig, zu Bedinn des Jahres. Dein Männle erinnert sich eventuell noch an die Bedingungen vor Ort. Ein besonders schöner Blickfang im Winter ist die Zaubernuss, sie blüht im Winter.


    Seemann das Nesthäkchen

    Siehe Smail Talk - Natur - Pflanzen Garten 824, 825, 829


    Das Mädesüß,


    ist eine Pflanzenart, mit einem doldigen Blütenstand, ähnlich der Hortensie und den Spiersträuchern ( Rispe ). Spiersträucher und das krautige Mädesüß gehören zur Familie der Rosengewächse ( Rosengehölze ). In dieser großen Familiengattung sind nicht nur Beerenfrüchte zu finden, wie die allseits beliebte Erd-, Himbeere, usw., sondern ebenfalls auch Obstarten – wie Apfel, Quitte, Birne usw., nicht zu vergessen das Steinobst, Kirsche, Zwetsche usw., sowie Kräuter- und Heilpflanzen. Für die Herkunft und Ursprung des heutigen Namens Mädesüß gibt es diverse Interpretationen und könnte auf ein - süßes Mädchen – Madl – Mäderl - hinweisen oder damit im Zusammenhang stehen. Doch weit gefehlt. Zwar wurde in der keltisch irischen Mythologie der Göttin – Aing - zu Ehren diese Pflanze geweiht. Auf Aing – die Königin der Feen - werde ich wohl in einem ganz anderem Zusammenhang noch einmal zurückkommen. Einer anderen Deutung zur Folge, soll die Pflanze zum süßen von Met – Honigwein – Verwendung gefunden haben. Doch wird dies überwiegend angezweifelt, angesichts des hohen Zuckergehaltes von Honig. Vielmehr geht man davon aus, dass die Büten zum würzen von Bier, Wein und Met Verwendung fand. Das belegen sogar Funde von Bieresten aus der Zeit der Glockenbecherkultur. Wieder eine andere Version, könnte der süßliche Duft, den diese Pflanze nach dem - Mähen - Mähder – Mahd - verströmt, Namensgeber sein. Aufgrund des Trock-nungsprozesses ( Heuernte ). Bei den keltischen Druiden galt Mädesüß nicht nur als „ Heilige Pflanze „ zur Abwehr böser Geister, sondern auch als „ Heilpflanze „ und wurde zur Herstellung von Heilgetränken genutzt. Insofern ist das Mädesüß von alters her Nutz- und Heilpflanze zugleich. Die Germanen kannten schon die schmerzmildernde Wirkung. Die dafür verantwortliche Substanz, wird heute künstlich hergestellt und befindet sich in dem Medikament Asperin. In der Küche nicht ausschließlich zur Herstellung von Tee, sondern sondern zum Würzen von Speisen ( Frankreich ), Getränken und Gelees. Sogar die Anwedung bei Darmbeschwerden muss schon sehr früh bekannt gewesen sein und deshalb in Teilen „ Süddeutschlands „ zutreffend den Namen „ Stopparsch „ erhielt, ist nicht verwunderlich, Aufgrund der vielen An- und Verweundungsdungsmöglichkeiten, wird das krautige Mädesüß auch als „ Königin der Wiese „ bezeichnet.

    Entschuldige bitte – Liebe Brigitte - denn nun kommst Du ins Spiel, hinsichtlich Deines Hinweises beim Rohrkolben, doch ein „ Start ups„ zu Gründen.- Fotorätsel 5. März 2024 - Um eine Verwen- oder Anwendungmöglichkeit für die Samen des Rohrkolbens oder der Pflanze selbst zu finden. Wäre dies nicht beim Mädesüß wesentlich einfacher und vielversprechender, hinsichtlich eines Mittels gegen Darmbeschwerden. Einen entsprechen Werbespruch hätte ich wohl schon. Quält Dich derweil – die „ Flitzekacke – dann trink doch Stopparsch – aus der Flasche ! ...schuldigung - Aber soll nicht ein Werbespruch, einprägsam, Prägnant, Problem lösend und mit einem Schuss Humor versehen sein ?

    Diesen Artikel hatte ich bereits schon geschrieben. Doch Aufgrund Deiner Aufname von der Osterglocke, habe ich den Bericht darüber, direkt nachfolgend gesetzt.

    Seemann - Euer Nesthäkchen

    Liebe Brigitte.


    Vielen Dank für Deine beiden gelungenen Aufnahmen von der Narzisse ( Osterglocke ), mit den vier Blüten an einem Blütenschaft ( Stab ). Darüber bin ich ebenso erstaunt und erfreut wie Du und alle ehemalige Kids des Immenhofes. Mein erster Gedanke war einfach – WOW - und etwas später einfach toll. Ich lag schon im Bett und wollte eigentlich schlafen. Doch dann kam ich ins Grübeln, da war doch was! Trotz etlicher Versuche, meinen Hauptcomputer auszu-schalten, scheiterten.

    Als ich noch als – Putzi de Camino – unterwegs gewesen bin, befand sich im Kehrbezirk meines Chefs eine Gärtnerei, in der ausschließlich Orchideen für den Verkauf gezüchtet und vermehrt wurden. Diese Gärtnerei müsste sich inzwi-schen in der Vierten, wenn nicht sogar in der Fünften Generation befinden. Da schon mein Onkel – Jahrgang um die Jahrhundertwende 1900 -, mit einem Kind dieser Familie befreundet gewesen ist. Doch was hat das mit der Narzisse zu tun, fragt Ihr Euch zu Recht. In der Zeit damals - die Sechziger - wurden die Feuerungsanlagen noch ausschließlich mit Kohle bzw. Koks und Anthrazit betrieben und wir ( mein Lehrgeselle und ich ) diese Feuerstätten der Gärtnerei wöchentlich reinigen. Insofern blieb es nicht aus, dass wir uns mit den vier Meistern dort angefreundet haben und uns nicht nur über Dies und Das unterhielten, sondern auch über die Züchtung selbst und der aufwendigen Vermehrung der Orchjdeen.

    In der Züchtung allgemein, geht es zunächst darum, besondere Merkmale ( Aussehen – Farbe - Größe usw. ) zu verbessern. Damit diese Eigenschaft in den nach folgenden Generationen erhalten bleiben, ( Blütenform – Farbe – Größe ) wird geklont, sogenannte Hybride geschaffen. Zum Klonen gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten und Anwendungsverfahren und heute wird wahrscheinlich sogar die Genschere dafür genutzt. Um damals dieses Ziel zu erreichen, ( Optik – Eigenschaften ), wurde diese Ergebnisse durch kleine Einschnitte sowie Einstiche im Bereich der Wurzel und dem eigentlichen sichtbaren Teil der Pflanze erreicht. Auch kann die Bildung von Kidln ( Kinder ) durch Vernachlässigung der Pflanze erreicht werden. Bei Bulben bildenen Orchideen, an dem Austrieb an der Mutterpflanze. Doch müssen diese Schnitte so gesetzt werden, dass weiterhin die Verbindung zur Mutter bestehen bleibt.

    Bei der Narzisse handelt es sich um eine Zwiebelpflanze wie die Tulpe und kann wie die Orchideen sowohl als auch durch Samen ( Aussaat ) vermehrt werden und darüber hinaus zusätzlich sogenannte Tochterzwieben bildet. Die später abgenommen werden und nach der Trocknung, wie Tulpen, wieder ins Beet gesetzt werden. Es ist ratsam, spätestens nach etwa fünf Jahren die Tochterzwiebeln zu entfernen. Auch meine ich, dass in Japan, die von mir beschriebene Ritztechnik ( Orchideen ) die Narzisse dazu anregt, Schäfte mit meheren Blüten zu bilden. Dies könnte allerdings auf die Tulpe zutreffen. Auch sollte die Kreuzung einer hochgezüchteten Narzisse, mit einer Wildart - ( meheren Blüten ) - nicht ausgeschlossen werden. Die es demnächst im Handel offiziell zu kaufen geben wird. Oder aber Mutter Natur zeigt uns wieder einmal ihren Einfallsreichtum.

    Ich könnte zwar noch eniges im Zusammenhang mit der griechischen Mythologie ( Narzisst, Narzissmus ) anführen, doch bin ich der Meinung es reicht.


    Euer Seemann das Nesthäkchen.


    PS – Liebe Brigitte. - Auf Deiner Aufnahme sind grüne bedeckende Bodenpflanzen zu sehen. Handelt es sich dabei um eine Züchtung von Buschwindröschen handeln? Vermute ich, auf Grund der Blätter, ebenfalls ein Frühlingsbote.

    Leider komme ich etwas spät, hinsichtlich eines weiteren Beitrags zum Thema Feuchtgebiete aus Beitrag 824 und deshalb dieser nun nicht in direkter Folge zum Ersten steht.

    Dieser Zweite ist eine Erweiterung zum Ersten, geht nicht nur auf mystiche Erscheinungen ein, sondern darüber hinaus auch auf die Flora eines solchen Areals- Also Pflanzen - bzw. insbesondere den Blumen - die dort zu finden sind und bisher von mir unterschlagen wurden.

    Aufgrund meiner Einlassung eines Feuchtgebietes, insbesondere dem eines Moores, weckte dies bei Tommy die Erinnerung an die Ballade vom Erlkönig. Dies veranlasste mich, zu einer Erweiterung meines ersten Berichtes, der im Kontext zum vorherigen Beitrag steht.


    Wer musste damals nicht diese Klassiker wie den Erlkönig – sowie Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ein Birn-baum in seinem Garten stand... ( von T. von Tahne ) und zu guter letzt die Bürgschaft ( von F. von Schiller ) - Zu Dionys, dem Tyrannen schlich Damon mit dem Dolch im Gewande…- nicht auswendig lehrnen.

    Der Erlkönig - ist eine Ballade ( Erzählgedicht ) mit tragischem Ausgang. Darin werden Erscheinungen natürlichen Ursprungs beschrieben und dem damaligen Zeitgeist zufolge, mit mystischen Mächten und Wesen in Zusammenhang gebracht, Geschehnisse nicht natürlichen Ursprungs.

    Insofern gehört der Erlkönig, als ein nicht reales Wesen in das Reich der Phantasie und gibt bei mir zu der Spekulation Anlass, ob es sich dabei nicht um einen Herrscher des Waldes ( Erlenwald ) handeln könnte. Diese Frage ergibt sich für mich aufgrund eines weiteren Werkes von Goethe - Dr. Faust – einer Tragödie ( Pakt mit dem Teufel ) und Gretchen ( Grete – die Gottgläubige ). Insbesondere der mit Blut unterschriebene Vertrag zwischen Mephisto und Faust – Blut ist ein besonderer Saft -. Sowie die von mir beschriebene blutende Erle, die deswegen mit dem Satan in Verbindung stehen soll. Sowie das Zerbrechen von Erlenstäben über den Köpfen Verurteilter Diebe ( höhere Macht – der Sieg Gottes über das Böse ), zur Zeit der Entstehung dieser Werke. Das Wort Verbrecher, entspringt dem Zerbrechen der Erlenstäbe – somit weist die Vielzahl an Begriffen für diesen Personenkreis – Räuber, Halunke, Gauner, Dieb usw. Straftäter, neuzeitlicher juristischer Sprachgebrauch – auf eine keltisch germanische Methode der Bestrafung hin.


    Würde nicht heute noch, damals der Unwissenheit geschuldet, ein Spaziergang ein Moor, bei einer Vielzahl von Personen nicht ein gewisses Unbehagen und Erschauern auslösen, nicht nur des Nachts und erst recht bei aufkommen-den Nebel und nach­haltig in Erinnerung bleibt. Allein schon die schemenhaften Umrisse einer Gruppe von den urigen Kopfweiden, bei schlechten difusen Lichtverhältnissen, in Gestalt eines menschlichen Körpern erscheinen, dies trifft ebenso auf Buschwerk zu. Dieses ständig glucksende Geräusch, das njcht einzuordnen ist, eines Zersetzungsprozess am Grund eines Moores. Sind die dort entstandenen Faulgase, die zur Wasseroberfläche aufsteigen um dort zu zerplatzen. Zwischendurch der Ruf eines weit entfernt ansitzenden Uhus und der plötzliche nahe Vorbeiflug einer Eule oder Kauzes. Und dann ein wirkliches Phänomen, Lichter die oberhalb der Wasseroberfläche schweben und zu tanzen scheinen, besonders an schwülen Tagen und Nachts gut zu erkennen sind. Diese sogenannten Irrlichter, kurz auf-tauchende Lichterscheinungen, die durch Selbstentzündung der Faulgase ( überwiegend Methan ) entstehen. Ich könnte zwar noch einiges an Besonderheiten anführen, die allerdings wieder in den Bereich der Metaphsyk gehören – Das Seins betreffend – den Glauben ( Aberglauben ) -. Die Auseinandersetzung der Religionen mit der Wissenschaft und deren Erkenntnissen.

    Wenn ich bisher die Blumen vernachlässigt und noch nicht einmal erwähnt habe, so hole ich es hiermit nach. Darunter befinden sich wirklich ein paar Prachtexemplare, die in, an und im Nahbereich eines Teiches nicht fehlen sollten. So die Sumpfdotterblume, Mädesüß und nicht zu vergessen die Schwanenblume und Schwertlilie. Im Wasser die Mum-mel, die auch als Teichrose bezeichnet wird, Wasserknöterich, Wasserdost, Krebsscheere, Froschbiss, Sumpfvergissmeinnicht, Blutweiderich, der brennende Hahnenfuß. Auf einer eventuell zur Verfügung stehenden größeren Fläche, das Wiesenschaumkraut. Ebenfalls könnte auch ein Königsfarn, als Solitärpflanze, hier einen geeigneten Standort finden. Übrigens - Die - Blaue Schwertlilie - symbolisiert nicht nur Schönheit und Reinheit. ist in der Heraldik das Zeichen des französischen Königshauses. Ich hoffe, dass ich von Euch einige neugierig gemacht habe und die Eine oder Andere Pflanze demnächst bei Euch zu finden ist.

    Seemann – das Nesthäkchen


    Schwanenblume Schwanenblume.png Mädesüß Mädesüß.png

    Liebe Immenhof Kids!

    Bedingt durch Brigittes Fotorätsel sind wir inzwischen, jedenfalls bin ich der Meinung, mehr in eine Diskussionsrunde eingestiegen. Deshalb schreibe ich diesen Beitrag hier, im Themenbereich: Natur: Pflanzen - Bäume - Garten

    Zitat aus Fotorätsel:

    Gestern haben wir im Zuge unserer Radtour wieder mehrere Teiche entdeckt....

    Rohrkolben 4.3 (6).jpgRohrkolben 4.3 (19).jpg

    Hallo Brigitte – Vielen Dank für die schönen neuen Bilder, :super: habe ich Euch neugierig gemacht?

    Die erste Aufnahme ist eine sehr schöne und für mich recht aufschlussreiche Landschaftsaufnahme. Mit einer, gewollt oder ungewollt, gut in Szene gesetzten Erle – Schwarzerle; ein typischer Baum in Feucht – sowie Überflutungsgebieten – Au- und Bruchwälder - Sumpf- und Moorlandschaften. Eine Besonderheit der Schwarzerle wird erst nach der Fällung eines solchen Baumes sichtbar, sie scheint zu bluten. Die nach der Fällung noch frische Schnittstelle des Baumes färbt sich Rot, ein oxydations Vorgang. Deshalb wurde sie in früheren Zeiten mit dem Satan, Hexen usw. aber auch in späteren Jahren wiederum mit Elfen usw, in Verbindung gebracht. Ohnehin wird den Mooren etwas sehr mystisches angehängt, allein schon wegen der Nebelbildung nicht nur im Herbst. Die Redensart – über jemanden den Stab brechen – stammt auch aus dem Mittelater oder sogar noch früheren Zeiten. Straftätern, Gaunern usw. über deren Köpfen wurde in alle vier Himmelsrichtungen, jeweils ein Erlenstab zerbrochen. Auch – soll ? - die Erle, als einziger Laubbaum, kleine holzige Samenzapfen bilden wie Nadelbäume.

    Aufgrund der Fotos gehe ich von einer hügeligen Landschaft aus, nicht nur mit Feuchtwiesen, sondern Teichen und Tümpeln die verlanden. Allerdings befinden sich, so wie es sich für mich darstellt, darin auch landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die allerdings bei einer unsachgemäßen – extensiven Landwirtschaft – zu einer Überdüngung des Bodens führen kann. Je nach Größe des zusammenhängenden Areals, Bestand an Erlen – bindet Stickstoff – und diversen Schilfrohrgewächsen besteht eine gewisse Gefahr für dieses Kleinod. In dem etwas trockneren Uferzonenbereich könntet Ihr auf Glockenheide stoßen sowie Birken, Weiden usw. befinden. Sollten sich, in dem sichtbaren Bereich vom Wasser, durchsetzt von Moosbulben- ( Toorfmoospolster usw. ) mit Wollgraszonen sowie Inselchen mit Erlenbestand , dann solltet Ihr einmal etwas genauer hinschauen und nach dem Sonnentau Ausschau halten; einer fleischfressenden Pflanze.

    Viel Glück, liebe Grüße Seemann

    Hallo Brigitte, Du hast recht, es handelt sich wahrscheinlich um einen Zierkürbis. Darunter befinden sich auch einige essbare. Falls Du die Kürbissamen von einem geernteten Kürbis wieder ausgesät hast, so handelte es sich zuvor um eine Kreuzung. Ein paar wenige Samen haben den Stamm des einen Elternteiles kopiert. Dies Verfahren wird auch bei Rückzüchtungen angewandt.

    Das Nesthäkchen :wiwi:

    Hallo Tweetychen - ich brauche meinen Ingwer nicht wässern, nur ein größeres Stück länger liegen lassen, dann bilden sich kleine Knötchen ganz von selbst. Erst wenn sich an diesen Knötchen Blätter bilden und beginnen auszutreiben, einpflanzen. Auch nicht in reinem Mutterboden, sondern mit Sand vermengen. Viel Glück


    Das Nesthäkchen :wiwi:

    :aehm: und ich dachte Du wolltest eine Sonnenblumensuppe kochen :nedu:. Erbsen, Linsen und Booohneen wurden früher auch eingeweicht :schoen: oder nicht :rotwerd:. Hatte mich schon auf ein neues Rezept gefreut. :yippie:.


    Das Nesthäkchen.


    PS - Rezepte - wenn mein neuer Laptop endlich auch die Bilder von der Kamera zieht :heul:, dann bekommt Ihr zu den Aufnahmen endlich die entsprechenden Rezepte wie versprochen. Also nicht vergessen:wuetend:, sondern es klappt einfach nicht. :ichsagnix: